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Die Weckmänner sind bereit, die Feuerstelle wartet auf den ersten Funken und warme Getränke auf kalte Hände! Sankt Martin wir warten auf dich und zahlreiche Kinder mit bunt leuchtenden Laternen! Euer Vorstand des Heimatvereins. #bergneustadt #wied
05November

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Hier der Pressebericht vom 4. STADTTEILGESPRÄCH! http://mobil.rundschau-online.de/region/oberberg/bergneustadt/fuer-eine--heimat-2-0--viertes-stadtteilgespraech-fuer-wiedenest-und-pernze-25035410?originalReferrer=&dmcid=sm_em #BERGNEUSTADT #wiedene



Unsere Heimat

Lage und Beschreibung

Wiedenest liegt in Luftlinie 3.2 KM nordöstlich von Bergneustadt und an der Bundesstraße B55.
 

Geschichte

Vermutlich zu Beginn des 12. Jahrhunderts wurde die Wiedenester Kirche errichtet. Mit ihr hängt denn auch die urkundliche Erstnennung des Ortes zusammen. 1154 gestattete der Kölner Erzbischof Arnold von Wied den Kirchleuten von „Widennest“ gegen Zahlung von zwei Mark Silber die Lösung von der Mutterkirche in Gummersbach.
Schreibweise der Erstnennung: Widennest.
 

Vereinswesen

Ortsansässig, teilweise verbunden mit dem Nachbarort Pernze sind folgende Vereine:
    Förderverein Kreuzkirche Wiedenest
    SV Wiedenest e.V. 1971
    TV Kleinwiedenst 1890 e.V.
    Schützenverein Pernze Wiedenest
    Heimatverein Dörspetal
    TV Wiedenest-Pernze 1908 e.V.

Schulen und Bildungseinrichtungen

Gemeinschaftsgrundschule Wiedenest

Persönlichkeiten

   Johannes Warns (1874–1937), evangelischer Theologe und Bibelschullehrer
    Werner Heukelbach (1898–1968), Evangelist
    Erich Sauer (1898–1959), Bibelschullehrer
    Ernst Schrupp (1915–2005), Theologe, ehemaliger Leiter des Missionshauses und der Bibelschule Wiedenest
    Martin Metzger (*1928), emeritierter Professor für Altes Testament und Biblische Archäologie (Universität Kiel)
    Karl Siegfried Noss, Bürgermeister der Stadt Bergneustadt von 1984 bis 2004
    Timo Röttger (*1985), Fußballprofi bei RB Leipzig

Kirche Wiedenest

Die Evangelische Kirche Wiedenest gehört zu den „Bunten Kirchen“ im Oberbergischen Land. Gegründet wurde sie vermutlich im frühen 12. Jahrhundert als Filiale der Pfarrkirche zu Gummersbach, die dem Kölner Severinstift gehörte. Ab 1154 erhielt die Kirche das Recht auf einen eigenen Pfarrer, eigenen Taufstein und Friedhof. 1301 wurde die Wiedenester Kirche für mehr als 400 Jahre auch Pfarrkirche der neu gegründeten benachbarten Veste Neustadt, des heutigen Bergneustadt.
Der einfache romanische Westturm, dessen achtseitige Pyramide dem Mauerwerk an Höhe wohl gleichkommt, erscheint zunächst viel zu groß für das kleine Langhaus mit seinen beiden, ungleich langen Seitenschiffen. Doch ein Querhaus mit Chor überragt das alte Schiff so sehr, dass das Gleichmaß wieder hergestellt ist. Macht so der Bau von außen schon einen harmonischen Eindruck, so berührt uns das innere erst recht. Die aus dem 15. Jahrhundert stammenden Frescomalereien lassen erkennen, dass der Maler eine enge Bezogenheit zur Reliquie vom Kreuzholz geachtet hat. Von der Reformation vollständig übertüncht wurden die Wandmalereien erst gut 300 Jahre später wieder freigelegt. Die Restaurierung von 1962 gab der Dorfkirche in allen Teilen ihr ursprüngliches Aussehen zurück.
Ab dem 15. Jahrhundert wurde die Kirche dem Heiligen Kreuz geweiht. Man schrieb der Reliquie vom Holz des Kreuzes Christi heilende Wirkung zu. Von der bislang nie versiegenden Quelle oberhalb der Kirche, die heute mit einer Brunneneinfassung versehen ist, erzählt man sich gleiches. So wurde die Wiedenester Kirche in jener Zeit zum Wallfahrtsort.
Nach der Reformation wurde aus der Katholischen Wallfahrtskirche eine Evangelische Kirche.
Quellen: Oberbergisches Heimatbuch von 1936. / Wikipedia

Der Bahnhof Wiedenest

Zur Erinnerung an die Entstehung, den Betrieb und den Untergang eines Dorfbahnhofes. Eine Dokumentation von Christoph Marschner:

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war das obere Dörspetal noch eine einsame abgelegene Mittelgebirgslandschaft ohne direkte Verkehrswege. Außer der Wiedenester Kirche, die bereits aus dem 11. Jahrhundert stammt, gab es im gen Osten weiter werdenden Tal der Dörspe fünf kleine Siedlungsplätze, die im Wesentlichen aus einem oder zwei Höfen bestanden. Diese Siedlungsplätze wurden „Bockemühle“, „Bruchhausen“, „Knollen“, „Schlöten“ und „Bohren“ genannt. Zu den großen Handelsstraßen, die die sumpfigen, verkehrsfeindlichen Talauen mieden und die im Dörspetaler Raum über die benachbarten Bergkämme verliefen, hatten die Siedlungsplätze zwei Fahrwege.

1. Fahrweg durch die Kortemicke nach Bergneustadt mit Anschluss an die Handelsstraße vom Aggertal zum Siegerland
2. Fahrweg entlang der Talflanke durch das Pernzer Becken mit Anschluss an die Handelsstraße von Meinerzhagen nach Olpe.

 

Kontakt

Lösung von Acht + Null (Eingabe als Ziffern)

Heimatverein Dörspetal e.V.

Hartemicker Weg 17b
51702 Bergneustadt

Email: info@doerspetal.de